Amrut Fusion – Indian Whisky, Scottish Blood

Er kommt aus dem Herzen Indiens – aber er hat schottisches Blut; hätten wir Hang zum Dramatisieren – so würden wir den Amrut Fusion umschreiben. Und diesem Doppelcharakter – er wird aus schottischem und indischem Malz in Indien gebrannt – verdankt er auch seinen Namen.

Im Glas und im Mund ein sehr klassischer Single Malt von Amrut – einer der wichtigsten Destillerien der alten englischen Kolonie: Sehr fruchtig, Vanille- und Malznoten, Kaffee, komplex, ein kleiner „Wischer“ Torf.

Übrigens: Immer wieder kommt die Frage auf, mit welchem Alter der Fusionamrut Fusion 2 abgefüllt wird: Dazu gibt es von der Destillerie keine Angabe. Vom Geschmack her gehen wir davon aus, dass er ein Äquivalent zu einem 10-12 jährigen Schotten ist, wobei man darauf hinweisen muss, dass Whiskies in den Tropen und Subtropen – wie Rum – schneller reifen, die tatsächliche Reifezeit also von der gefühlten abweicht.

Unseres Erachtens ist der Fusion ein komplexer Whisky zu einem fairen Preis, der sich zu probieren lohnt, zumal sich jetzt anscheinend wieder brauchbare Preise am Markt durchsetzen.

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Prometheus

Besser könnten wir das jetzt auch nicht schreiben. Raymond und Franziska sind hochsympathische „Ambassadeure“ (so heisst das heute) dieses grandiosen Whiskies. Auf der Rampenparty von Tumbler & Co im Oktober konnte man den Whisky (und übrigens geniale Haggis Variationen) probieren. Grosser Stoff!

hier gehts zum Artikel in „Whisky und Frauen“: http://whiskyundfrauen.blogspot.de/p/blog-page_1.html

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Die Speyside soll sich ein Beispiel an der Champagne nehmen

Das ist eine Meldung, die des heutigen französischen Nationalfeiertages würdig ist: Schottische Politiker fordern, die Whiskybrennereien der Speyside müssten sich ein Beispiel an der französischen Champagne nehmen. Nein, keine Sorge, es geht nicht darum, die Whiskyherstellung von Grund auf umzukrempeln. Hintergrund dieses ungewöhnlichen Wunsches ist die Tatsache, dass die Anbaugebiete der Champagne in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO (The United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation) aufgenommen wurden. Eine Ehrung, die dem schottischen Herzen der Whiskyherstellung ebenfalls gut zu Gesicht stünde, meinte Angus Robertson, Mitglied des Parlaments.

Glenlivet 3Eine Whiskyregion voller angesehener Brennereien

Zum Weltkulturerbe zu zählen würde die Whiskyregion Speyside nicht nur international bekannter machen, sondern der Tradition und dem Handwerk dieser schottischen Region gerecht werden. Kaum ein anderer Titel ist weltweit mit mehr Ansehen verbunden. Brennereien wie Glenfiddich, Glen Grant, The Balvenie, Benromach, Aberlour, Cardhu oder The Macallan gehören international zu den bekanntesten Whiskybrennereien und sie alle gehören zu dieser Whiskyregion, in der sich dicht bei dicht die Brennereien tummeln.

Sechs schottische Weltkulturerbe-Stätten gibt es bisher

Freilich gehören auch bereits schottische Unternehmen zu den über 1000 Einrichtungen, die sich mittlerweile zum Weltkulturerbe zählen dürfen. Sechs sind es bisher genau: Die Forth Bridge, St. Kilda, New Lanark, der Antonius Wall und Edinburghs Alt- und Neustadt. Doch wenn es darum geht, was Schottland besonders auszeichnet und was einen besonderen Wert hat für die Menschheit, dann haben die Politiker schon Recht. Da führt doch kein Weg am schottischen Whisky vorbei!

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Nikka stellt Whiskyangebot radikal um: Keine Altersangabe mehr

Der Whiskyboom zeigt schon seit längerem seine Konsequenzen: Immer mehr Brennereien passen ihr Standardportfolio an und setzen vermehrt auf Whisky ohne Altersangabe (NAS). Vor allem in Asien boomt der Verkauf, so dass die Lager allmählich bedrohlich leer werden, was ältere Fässer angeht. Jetzt hat ein Unternehmen eine radikale Umstellung angekündigt: Nikka wird samt und sonders umstellen auf Whisky ohne Altersangabe. Das betrifft nicht nur das Label Nikka Whisky selbst, sondern auch die Yoichi und Miyagikyo Whiskys, die von Nikka produziert werden.

nikka-horzSämtliche Whiskys mit Altersangabe und auch viele der bereits jetzt ohne Altersangabe produzierten Abfüllungen werden in der nächsten Zeit also nur noch abverkauft. Im Gegenzug kommen nach und nach neue Whiskys auf den Markt. Im Laufe des Jahres 2016 sollte die Umstellung dann komplett vollzogen sein. Die ersten neuen Produkte wurden bereits für September dieses Jahres für den japanischen Markt in Aussicht gestellt und sollen international Anfang 2016 in den Handel kommen.

In einem Brief an die Importeure hat Nikka jetzt auch konkrete Angaben gemacht, welche Whiskys denn ganz konkret auf der roten Liste stehen.

Wegfallen bei Nikka Whisky werden demnach:

  • Alle Single Malts mit Altersangabe von Yoichi und Miyagikyo
  • Alle Ausgaben ohne Altersangabe von Yoichi und Miyagikyo
  • Tsuru 17 Jahre in der Keramikflasche
  • Tsuru 17 Jahre im Glasdekanter
  • G&G White
  • Black Nikka 8 Jahre
  • Malt Club

Wer sich freut, dass Whiskys wie der beliebte Nikka from the Barrel nicht vom Streichkonzert betroffen sind, dem sei gesagt: Whiskys, die weitergeführt werden, werden sicher nicht billiger werden in der nächsten Zeit.

Wer also zu den Liebhabern der japanischen Whiskys gehört, sollte nicht zulange damit warten, Nachschub einzukaufen. Noch sind viele Shops ausreichend gefüllt und auch in der Spirituosentheke gibt es noch etliche Nikka-Whiskys (hier zu sehen), aber vermutlich sind nicht nur die Sammler, sondern auch die Spekulanten bereits hellhörig geworden.

Quelle: The Spirits Business

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Ein hochprozentiger Strolch: Scallywag in Fassstärke

scallywag kombiDer Blended Malt Scallywag ist seit seinem Erscheinen im November 2013 ein Besteller im Hause Douglais Laing & Co. einem schottischen Abfüller mit langer Familientradition. Auch hochwertige Single Malts wie die der Old Malt Cask Serie gehören nach wie vor zu den Produkten des Unternehmens, doch gerade auf dem Gebiet der Blended Malts ist Douglais Laing derzeit sehr erfolgreich.

Begonnen hatte es bereits vor etlichen Jahren mit dem Big Peat, einem Weiterlesen

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Pernod Ricard läuft am Responsib’ALL Day

009511668-350x350Jedes Jahr ist einmal Responsib’all Day für die Mitarbeiter von Pernod Ricard. Das heißt nicht, dass man sich nicht auch an den anderen Tagen des Jahres des verantwortungsvollen Umgangs mit dem Thema Alkohol bewusst wäre. Aber einmal im Jahr soll das Thema ganz zentral und intensiv von den Mitarbeitern behandelt und auch in die breite Öffentlichkeit getragen werden.

Am 11. Juni war der Responsib’all Day 2015 und in den Ländern rund um den Globus liefen unterschiedlichste Aktionen und Programme. Die einen hatten ein Quiz organisiert, andere zeigten Videos, verteilten Kaffeetassen, veranstalteten Picknicks und Workshops. In 59 Ländern entschieden sich die Mitarbeiter dafür, einen 5 km – Lauf zu organisieren und durchzuführen, den Responsib’all Day Move. Damit wurden Spendensummen erlaufen, die lokalen Hilfsprogrammen zur Verfügung gestellt wurden. Weltweit kamen so 42.136 Kilometer zusammen.

Die Mitarbeiter von Pernod Ricard Deutschland absolvierten ihren Responsib’all Day Move in Köln und erliefen damit 6.000 Euro für das Kölner Präventionsprogramm „HaLT Cologne“, das mit Aufklärungsarbeit und Beratungsangeboten einen wichtigen Beitrag zur Suchtprävention unter Jugendlichen leistet. Das Engagement für die Reduktion des Alkoholkonsums von Minderjährigen ist einer der 5 Punkte, zu denen sich 14 internationale Wein, Bier- und Spirituosenproduzenten sich 1012 freiwillig bekannt hatten. Die fünf gelaufenen Kilometer standen symbolisch für diese fünf Punkte. Im Einzelnen geht es bei dieser Selbstverpflichtung um:

  • Die Bekämpfung des Alkoholkonsums Minderjähriger
  • Die Bekämpfung von Alkohol am Steuer
  • Die Verbesserung und Ausweitung von Marketing Regeln
  • Die verantwortliche Information der Verbraucher
  • Die Händler zu unterstützen beim Kampf gegen den Alkoholmissbrauch
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